Künstliche Intelligenz verändert nicht nur einzelne Tools, sondern auch die Art, wie Menschen arbeiten, Informationen bewerten und Lösungen entwickeln. Für Kommunikationsabteilungen bedeutet das: Sie müssen relevante Entwicklungen verstehen, ihre Auswirkungen auf den Arbeitsalltag einschätzen und gleichzeitig konkrete Möglichkeiten für die eigene Arbeit erkennen.
Gemeinsam mit Beiersdorf haben wir deshalb eine einjährige Learning Journey für die Gesamtkommunikationsabteilung aufgebaut. Das Ziel: ein breites, nachhaltiges Verständnis für KI schaffen und den Mitarbeitenden gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich bei Interesse deutlich tiefer mit der Entwicklung eigener Lösungen zu beschäftigen. Der Ansatz folgt einem dualen Prinzip. Die Gesamtkommunikationsabteilung erhält ein gemeinsames Upskilling zu Trends, Themen, News und Updates rund um KI. Eine Fokusgruppe widmet sich parallel einzelnen Anwendungsfällen und verfolgt einen vertiefenden Citizen-Development-Ansatz.
Die Teilnehmenden reisen mit zwei Figuren, die aus der Geschichte von Beiersdorf bekannt sind: dem Hansaplastmännchen und dem NIVEA-Männchen. Gemeinsam begleiten die beiden Maskottchen die Abteilung durch verschiedene KI-Themen und Fachbereiche. Dieser Zugang ist mehr als ein Gestaltungselement. Er hilft dabei, KI nicht ausschließlich als abstraktes oder technisch aufgeladenes Thema zu erleben. Lernen darf Spaß machen. Gerade bei einem Feld, das sich kontinuierlich weiterentwickelt, sorgt ein positiver Zugang dafür, dass Mitarbeitende langfristig neugierig bleiben und sich aktiv mit neuen Möglichkeiten beschäftigen.
Breites Upskilling für die gesamte Kommunikationsabteilung Nicht jede Person muss KI-Lösungen entwickeln. Dennoch sollten in einer modernen Kommunikationsabteilung alle Mitarbeitenden sollten in der Lage sein, relevante Entwicklungen einzuordnen und ihre Bedeutung für die eigene Arbeit zu verstehen. Deshalb geht es in der Learning Journey nicht nur um Tools oder technische Funktionen. Vielmehr greifen die Sessions Themen auf, die die Kommunikation betreffen und zugleich den Alltag der Menschen prägen. Denn die Arbeitsrealität lässt sich nicht losgelöst von der Lebensrealität betrachten: Wie verändert KI Informationsverhalten, Zusammenarbeit und Erwartungen? Welche Entwicklungen sind für Kommunikationsprozesse relevant? Und wo kann KI unterstützen, ohne Qualität, Verantwortung oder menschliches Urteilsvermögen zu ersetzen? Parallel zum breiten Upskilling arbeitet eine Fokusgruppe intensiver an ausgewählten Lösungen. Hier beginnt der eigentliche Citizen-Development-Pfad: Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit konkreten Anforderungen aus der Kommunikationsarbeit und prüfen, wie sich daraus sinnvolle KI-Anwendungen entwickeln lassen.
Die Fokusgruppe schaut dabei auch in Copilot Studio und wird perspektivisch eigene Workflows bauen. So können die Teilnehmenden nicht nur Ideen sammeln, sondern schrittweise ein Verständnis dafür entwickeln, wie aus einer Problemstellung eine belastbare Lösung werden kann. Von der Learning Journey zu nachhaltigem Citizen Development Citizen Development funktioniert nicht allein über den Zugang zu einem Tool. Es braucht die Fähigkeit, relevante Use-Cases zu erkennen, Anforderungen zu übersetzen, Lösungen zu testen und ihren Nutzen realistisch einzuschätzen. Genau diese Fähigkeiten baut die Zusammenarbeit mit Beiersdorf schrittweise auf. Die Mitarbeitenden lernen, KI-Entwicklungen mit ihrem Arbeitsalltag zu verbinden. Sie können eigene Ideen formulieren, sich über konkrete Lösungen austauschen und – in der Fokusgruppe – erste Anwendungen praktisch entwickeln. Dabei bleibt die technische und organisatorische Einordnung wichtig. Fragen zu Governance, Sicherheit, Datenzugriffen und komplexen Integrationen müssen berücksichtigt werden. Citizen Development bedeutet deshalb nicht, bestehende Strukturen zu imitieren oder zu umgehen. Es bedeutet, fachliche Expertise dort zu stärken, wo die konkreten Anforderungen entstehen, und die Zusammenarbeit mit technischen Partnern auf eine bessere Grundlage zu stellen und nach reifer Abschätzung über Prozesse und Strukturen zu entscheiden.
Was bleibt: Mit der Learning Journey entsteht ein Kommunikationsteam, das KI als fortlaufenden Entwicklungsprozess versteht. Die Mitarbeitenden erhalten Orientierung, bauen gemeinsames Wissen auf und können neue Entwicklungen besser auf ihre eigene Arbeit beziehen. Gleichzeitig schafft die Fokusgruppe einen Raum für diejenigen, die sich tiefer mit Citizen Development beschäftigen möchten. Sie können konkrete Lösungen prüfen, Copilot Agents in Copilot Studio erkunden und mit Unterstützung eines KI Engineers lernen, wie aus einer Idee ein sinnvoller Prototyp werden kann. Der Beiersdorf-Ansatz verbindet damit drei Dinge: breites Upskilling, tiefes Lernen in einer Fokusgruppe und eine besondere Lernkultur. Denn Unternehmen können KI nur langfristig erfolgreich nutzen, wenn Menschen nicht nur wissen, was technisch möglich ist, sondern sich auch motiviert fühlen, die Entwicklung aktiv mitzugestalten.
Du möchtest dein Kommunikationsteam auf eine eigene KI-Lernreise schicken? Dann lass uns gerne sprechen:

