MERCK CASE
Warum KI-Einführungen scheitern – und was Merck anders gemacht hat
Merck hatte früh ein eigenes KI-Tool für die Kommunikation ausgerollt – die technische Grundlage stand, das Interesse war da. Gemeinsam haben wir darauf aufgebaut und ein Verständnis dafür geschaffen, wie moderne, KI-gestützte Kommunikation in der Praxis funktioniert.
30
priorisierte
Use-Cases
20
produktive
KI-Assistenten
75%
Zeitersparnis
im Team
Prozess
Mit dem 5-Parameter-Ansatz aus Purpose, People, Platform, Processes und Performance, einer Strategie mit messbaren Zielen und einem verbindlichen Enablement-Setup wurde die Transformation systematisch in der Unternehmenskommunikation verankert. Globale Upskilling-Sessions, zehn Workshops und ein internationales Netzwerk aus 19 Kolleg:innen sorgten dafür, dass die Ideen nicht „von oben“, sondern aus dem Team kamen.
Ergebnis
- 19 Kolleg:innen im internationalen Multiplikator:innen-Netzwerk
- bis zu 70 Prozent Teilnahme an den monatlichen MondAI Sessions
- mehr als 100 Ideen aus zehn Workshops
- 30 priorisierte Use Cases
- mehr als 20 produktiv verfügbare KI-Assistenten
- bis zu 75 Prozent Zeitersparnis bei ausgewählten Aufgaben
Wenn du wissen möchtest, wie ein solcher Weg für dein Team aussehen könnte, lass uns sprechen.
Was bleibt
Aus einer zunächst wenig genutzten Plattform ist ein fester Bestandteil der Kommunikationsarbeit geworden: Mehr als 20 KI-Assistenten und ein Orchestrator unterstützen heute das globale Team, während Alfred als digitaler Avatar und Dialogpartner die neue Haltung zur KI sichtbar macht. Merck baut damit gemeinsam mit uns die Kommunikationsabteilung der Zukunft – eine Transformation, die 2026 bereits mehrfach national und international ausgezeichnet wurde.
AUSZEICHNUNGEN FÜR DIESES PROJEKT
Golden World Award 2026 (IPRA) for AI in Comms
Winner in the „Artificial Intelligence for content“ category
CommTechChampions 2026 for AI in Comms
Winner in the „People & Culture“ category
Stevie Award 2026 for AI in Comms
Gold in the “Achievement in Internal Comms with 100
or more employees! category
Capital Award 2026 for AI in Comms
Winner of “Best of AI Award 2026”
DPOK 2026 for AI-Driven Communications
Nomination in the „AI Generated Content“ category
European Excellence Awards for AI in Communications
Shortlist in the „Change Communications“ category
Wenn du wissen möchtest, wie ein solcher Weg für dein Team aussehen könnte, lass uns sprechen.
MEHR ERFAHREN
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Wie das globale Kommunikationsteam zum KI-Vorreiter wurde
Wie die Unternehmenskommunikation eigene KI-Lösungen entwickelt
FAQ ZUM CASE
Wie lange dauert eine KI-Transformation in der Unternehmenskommunikation?
Die technische Einführung eines KI-Tools kann innerhalb weniger Wochen erfolgen. Bis neue Kompetenzen, Routinen und Arbeitsweisen im Team verankert sind, dauert es jedoch deutlich länger. Bei Merck läuft die Transformation seit dem Spätsommer 2024 und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die genaue Dauer hängt von Ausgangslage, Zielsetzung und Umfang ab – nachhaltige Verhaltensänderung ist kein einmaliges Einführungsprojekt.
Was ist ein häufiger Fehler bei der Einführung von KI in Kommunikationsabteilungen?
Ein häufiger Fehler ist, ein KI-Tool einzuführen, ohne gleichzeitig eine klare Enablement- und Change-Strategie aufzubauen. Technische Schulungen erklären Funktionen, zeigen aber nicht automatisch, wie KI konkrete Aufgaben im Kommunikationsalltag verbessert. Deshalb wurden bei Merck kontinuierliche Lernformate mit gemeinsam entwickelten Use Cases und einem internen Netzwerk aus Ansprechpartner:innen verbunden.
Welche KI-Use-Cases eignen sich für KI in der Unternehmenskommunikation?
KI kann Kommunikationsteams unter anderem bei der Content-Erstellung, bei Übersetzungen, Recherchen, Q&As, dem Zugang zu internem Wissen und beim strategischen Sparring unterstützen. Welche Use Cases sinnvoll sind, hängt von den Aufgaben, Prozessen und Qualitätsanforderungen des jeweiligen Teams ab. Bei Merck wurden die Ideen deshalb gemeinsam mit den späteren Nutzer:innen entwickelt und nach Nutzen und Umsetzbarkeit priorisiert.
Braucht mein Unternehmen ein eigenes KI-Tool wie Merck?
Nein. Ob eine eigene Plattform oder eine bestehende Enterprise-Lösung sinnvoll ist, hängt unter anderem von Datenschutz, Compliance, Datenzugriffen, Integrationsbedarf und vorhandener IT-Infrastruktur ab. Entscheidend ist nicht allein das eingesetzte Tool, sondern wie gut es mit konkreten Use Cases, klaren Prozessen, kontinuierlichem Enablement und einer übergeordneten Transformationsstrategie verbunden wird.
Wie wird der Erfolg der KI-Transformation bei Merck gemessen?
Der Erfolg wird auf mehreren Ebenen betrachtet: bei der Nutzung und Akzeptanz, beim Kompetenzaufbau sowie bei Effizienz und Qualität. Dazu gehören beispielsweise die Teilnahme an den Enablement-Formaten, interne Befragungen zur KI-Kompetenz und die gemessene Zeitersparnis bei ausgewählten Use Cases. So wird nicht nur erfasst, ob KI verfügbar ist, sondern ob sie im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt wird und Wirkung erzielt.